
Mit Video-Double-Layer-DVDs, insbesondere solchen mit
CSS,
gibt es häufig das Problem, das man zwar meist deren Dateien angezeigt bekommt,
das aber beim Übertragen der Daten auf die Festplatte (HDD)
Lese-Fehler auftreten.
Der technische Hintergrund ist das zum Abspielen nur 1x Speed benötigt wird,
und folglich werden von den Herstellern zum Kosten sparen die Video-DVDs
so billig produziert, das sie meist nur bei dieser minimalen Geschwindigkeit
fehlerfrei gelesen werden können.
Die Laufwerke im PC lesen aber üblicherweise mit 4x Speed oder noch schneller,
und dadurch treten meist Fehler auf.
Dies ist problematisch, weil schon durch die Fertigungstoleranzen
sowohl der DVDs als auch der Laufwerke einige der
DVDs schon mit 1x Speed nicht fehlerfrei gelesen werden.
Das fällt nur deshalb selten auf, weil beim Ansehen des Videos
von DVD sehr kurze Aussetzer oder Fehler beim Bild oder Ton normalerweise
nicht wahrgenommen werden können.
Zudem ist die Videos von DVD anzusehen wenig sinnvoll: So eine Scheibe
in ein DVD-Laufwerk einzulegen ist bei Netbooks, Ipods und auch sehr kleinen
PCs nicht möglich weil sie überhaupt kein DVD-Laufwerk haben
und bei Rechnern mit DVD-Laufwerk ist es ziemlich umständlich die richtige
Scheibe aus einer DVD-Sammlung
rauszusuchen, den PC/Rechnerschrank aufzuschließen und die Scheibe
einzulegen, nur um nach dem Ansehen anschließend die umgekehrte Prozedur
durchzuführen. Hinzu kommt auch das das DVD-Laufwerk beim Auslesen
mehr Strom verbraucht, denn das erhöht die Stromkosten und verkürzt
bei mobilen Geräten die Laufzeit.
Außerdem stört nicht selten der Lärm vom DVD-Laufwerk und mit
dem Einlegen von DVDs nur zum Video sehen behindert man sich selber,
denn währenddessen kann man das Laufwerk nicht anders nutzen; beispielsweise
für ein Backup auf DVD-RAM. Weitere Punkte gegen das unnötige Bewegen
von CDs/DVDs sind das auch ein unnötiges Lesen die Lebensdauer
optischer Laufwerke unnötig reduziert und das optische Laufwerke
deutlich langsamer als Festplatten oder SSDs sind.
Bei Notebooks/Laptops kommen noch weitere Probleme hinzu:
Benutzt man das DVD-Laufwerk, verkürzt dies Akkulaufzeit künstlich und
durch
Regionalcodes bräuchte man auf Reisen
bis zu aucht verschiedene Laufwerke, während bei einem ISO-Abbild
der Regionalcode egal ist; Programme wie VLC und mplayer
ignorieren den. Und das Problem mit den Regionalcodes hat man
auch nach einer Reise, auf der man DVDs in verschiedenen Regionen
gekauft hat, auch an PCs/Macs.
Das Problem läßt sich leicht lösen mit einem
ISO-Abbild, also Speicherabbild des Inhalts, denn
schließlich sind nach Paragraf 53 Abs. 1 des Urheberrechtsgesetzes einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person u. A. auch zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern zulässig, sofern sie nicht Erwerbszwecken dienen:
http://dejure.org/gesetze/UrhG/53.html.
Unabhängig davon ergibt sich dieses Recht auf die sogenannte Privatkopie
auch aus dem Erschöpfungsgrundsatz und entspricht dem
Fair Use-Prinzip.
Das ISO-Abbild kann man als eine Datei lokal auf einer Festplatte speichern oder einem zentralen Daten-Archiv, z. B. einem 2
TB großen NAS komfortabel speichern.
Wie bei fehlerhaften oder feherträchtigen Datenträgern und auch minderwertigen
Rohlingen üblich sollte man vor dem Auslesen von CDs/DVDs erstmal
mit Druckluft oder Reinigungs-CD/DVD reinigen und
das Laufwerk drosseln, um der Fehlerkorrektur mehr
Zeit zu geben die Bits zu Lesen und Lese-Fehler zu korrigieren.
Das Drosseln erreicht man z. B. mit
hdparm -X 34 -c 0 -u 0 -E 1 /dev/hdc
hdparm -X00 /dev/hdc
setcd -x 1 /dev/hdc
Treten danach noch Probleme auf, hilft meist
eine neuere Firmware für das Laufwerk (nach einam Backup der alten
falls die neuere schlechter ist) zu flashen.
Das Auslesen sollte fehlertolerant erfolgen, z. B. mittels
rm -f logfile
ddrescue -b2048 -c1 -r3 -d --max-size=11222333444 /dev/hdc video.iso logfile
unter Cygwin oder Linux (z. B. von Knoppix-CD/DVD/USB-Speicherstick).
Wobei bei neueren ddrescue-Versionen die -d-Option fehlen kann, so das man sie
weglassen muß.
Statt ddrescue eignen sich auch
dd_rhelp
,
myrescue
oder
dd_rescue.
Nur so kann man sie richtig archivieren, denn die DVD kann
beispielsweise
den plötzlichen Alterstod sterben und ohne Backup oder Archivieren hat man
zur DVD keinerlei
Datensicherheit
.
Dies gilt insbesondere für Wegwerf-DVDs/Einmal-DVDs wie die DVD-D:
http://www.tomshardware.com/de/Wegwerf-DVD-D-selbstzerstorung-einmal-dvd,testberichte-240003.html
http://www.heise.de/ix/Video-DVD-mit-Selbstzerstoerungsmechanismus--/news/meldung/106665
.
Allerdings sind die inzwischen wieder vom Markt verschwunden, auch wegen dem zweiwöchigen Widerrufsrecht
(§ 355 BGB).
Mit dem obigen
setcd (hompage
http://kde-apps.org/content/show.php?content=18057)
wird die Lesegeschwindigkeit auf 1x reduziert, also 1,32 MB/s, aber das sollte
theoretisch auch schon mit dem hdparm -E 1 erreicht werden, wenn denn
das hdparm-Kommando ohne Fehler ausgeführt wird.
Die anderen hdparm-Parameter waren bei meinem Laufwerk
vom Typ
LG HL-DT-ST DVDRAM GSA-4160B, FwRev=A306
nöltig; bei zwei anderen waren sie nicht nötig.
Neben ddrescue gibt es viele andere ähnliche Programme zum Datenretten;
beispielsweise Safecopy (http://safecopy.sourceforge.net/).
Hierbei ist das "direkte" Lesen ("raw") aber immer nicht ganz direkt:
Es werden zwar die Daten direkt gelesen, aber physikalisch gespeichert
werden sie u. A. mit
ECC-Daten die hierbei nicht ausgelesen werden; die
Fehlerkorrektur (mittels ECC) läuft im Hintergrund.
Direkt auslesen kann man die Daten auf dem Datenträger, also inkl. ECC-Daten,
mit Programmen wie PlexUtilities (dieses allerdings nur mit dem Pextor PX-880A)
und auch mit speziellen Geräten wie teuren Meßgeräten von www.audiodev.com.
Das Übertragen der Daten von CD oder DVD auf HDD wird auch als
Rippen
bezeichnet, ist aber nur ein simples Erstellen eines Abbilds (hier
ISO-Abbild
) für eine gewöhnliche
Datenrettung.
Interessant ist beim Kopieren der Daten von Video-DVDs, das die Fehler
nicht nur durch das Drosseln komplett verschwinden, sondern auch in einigen
Laufwerken auch bei hoher Geschwindigkeit nicht auftreten.
Die Fehler sind also meist in den Laufwerken und nicht in den DVDs!
Dies ist nichts Besonderes, denn fehlt das Drosseln, gibt es
Laufwerk-Probleme,
die man schon vom Brennen einfacher Daten-CDs/DVDs kennt, d. h. nur bestimmte
Kombinationen von Laufwerk, Firmware und Rohling bzw. gebrannter/gepresster
Schreibe arbeiten fehlerfrei zusammen und dies gilt insbesondere für
Double-Layer-DVDs: Schon bei den DL-Rohlingen musste ich Mitte 2008 feststellen, das in vier
DVD-Brennern nur eine von drei Sorten Rohlingen, Verbatim 2.4x DVD+R DL, mit
mindestens einem Brenner fehlerfrei gebrannt werden kann (die Rohlinge von TDK
u. Intenso in keinem). Aber auch die guten Verbatim-Rohlinge werden in
einem Laufwerk (NEC DVD_RW ND-1300A) überhaupt nicht erkannt; d. h. das Laufwerk wird bei
eingelegtem Rohling als leer angezeigt! Gleiches zeigte sich bei
mehreren Treiber-CDs.
Entsprechend kann man auch Video-DVDs, z. B. die schon etwas älteren Double-Layer-Video-DVDs
zum Film Dinotopia (2002) von BMG und die Catwoman DL-DVD, EAN 7321921314506,
und die DVDs der Augsbuger Puppenkiste
mit einigen Laufwerken problemlos fehlerfrei lesen, beispielsweise mit dem Laufwerk
TSSTcorpCD/DVDW TS-L632D, FwRev=TI01
während im älteren
LG HL-DT-ST DVDRAM GSA-4160B, FwRev=A306
und
NEC DVD_RW ND-1300A, FwRev=1.0B
schon nach ein paar MB von mehreren GB mit Fehlern abgebrochen wird, wenn man
nicht mit hdparm/setcd richtig drosselt und mit dd
oder cat nicht fehlertolerant ausliest (d. h. z. B. "dd if=/dev/sr0 of=catw.iso"
oder "cat /dev/hdc > catwoman_dvd.iso"). Und selbst ein fehlertolerantes Auslesen
liefert ohne richtiges Drosseln bei diesen Laufwerken Abbilder mit Fehlern, wie
z. B. ein
XOR
mit einem fehlerfreien Abbild zeigt.
Mit richtigem Drosseln kann man auch mit alten fehlerreichen Laufwerken die Video-DVDs noch komplett
lesen; es dauert dann zwar doppelt so lange, liefert aber ein fehlerfreies
Ergebnis.
Dies hilft auch beim Datenretten von nicht fehlerfrei lesbaren Daten-CDs/DVDs und
umgekehrt kann man mit Video-DVDs testen, wie gut sich
ein Laufwerk zur Datenrettung auch von Daten-DVDs eignet.
Falls dennoch Probleme auftauchen sollten, sollte man zwei weitere Optionen von ddrescue
ausprobieren: -r1 oder -n statt -R und testweise -d weglassen.
Ein Firmware-Update des Laufwerks kann auch helfen.
Beispielsweise hatte ich bei einem DVD-Brenner (LG HL-DT-ST DVDRAM GSA-4160B) das Phänomen, das er zwar
DL-Rohlinge als Daten-DVD fehlerfrei brennen konnte, aber er konnte seine
selbst gebrannten Daten nicht lesen, so das nicht einmal ein Überprüfen
(Verify/Check) der gebrannten Daten möglich war! Mit einem Firmware-Update
war der Fehler behoben.
Zudem kann man auch weiter drosseln: Das betreffende Laufwerk schon per
BIOS-Einstellungen drosseln, DMA abstellen (hdparm -d 0) oder auch
ein USB-DVD-Laufwerk über einen USB1-Bus oder -Hub verwenden oder das
DVD-Laufwerk über einen USB-IDE/SATA-Adapter und über einen USB1-Bus oder -Hub
verwenden.
Allerdings ist das Schreiben/Brennen noch komplizierter als das Lesen und
langsamer ist beim Brennen nicht immer besser: Es gibt Brenner, die nur mit
einer Mindest-Geschwindigkeit, z. B. 12x, zuverlässig funktionieren, weil
der Brenner die Laser-Leistung nicht ausreichend reduzieren kann. Meistens ist
dies kein Problem, weil die Brenn-Programme dies erkennen und keine
Geschwindigkeit kleiner als die Mindestgeschwindigkeit anbieten, aber dies ist
nicht immer so und zudem gibt es einige CD- und DVD-Player die nur Scheiben
lesen können, die mit weniger als der Mindestgeschwindigkeit des Brenners
gebrannte Scheiben lesen können; d. h. man benötigt einen zum CD- oder
DVD-Player geschwindigkeits-kompatiblen Brenner:
http://www.pcwelt.de/forum/cd-rom-brenner-dvd/133560-brenngeschwindigkeit-drosseln.html.
Nach dem Übertragen vom Image kann man die Abspielprogramme mit dem ISO-Abbild
als Parameter aufrufen, also z. B.
mplayer -forceidx -dvd-device cat.iso dvd://1
Statt mplayer kann man auch den VLC media player nehmen und ganz einfach
über das Menü über "Medien / Datei öffnen" das ISO-Abbild ebenso
wie eine DVD öffnen; man sieht nach dem Öffnen keinen Unterschied
zwischen dem Abbild und der Original-Scheibe.
Angeblich eignen sich dafür auch PowerDVD und PowerCinema sowie XBMC Media
Center.
Um auf die Dateien in diesem Abbild zuzugreifen kann man es einfach mounten.
Unter Linux z. B. mit:
mount -o loop cat.iso /mnt/tmp
Für MS-Windows benötigt man dafür Programme wie
Demon Tools, Virtual Clone Drive
oder das "Virtual CDRom Control Panel", das es kostenlos von
Microsoft gibt und keine Installation benötigt.
Unter MS-Win können die Abspielprogramme dann auf die
virtuelle CD oder DVD zugreifen.
Für das professionelle Firmenumfeld gibt es dafür die
Emulationssoftware "Virtual CD", für CD, DVD, DVD-RAM, Blue-Ray und HD
DVD. Damit wird ein Image z. B. auf Festplatte erstellt, auch mit
Subchanel-Daten im LAN als virtuelles Laufwerk verfügbar.
Daneben gibt auch den Workaround ein CD/DVD-Abbild per virtual Media bzw.
USB redirect über IPMI bzw. DASH zu verwenden, was auch über LAN funktioniert.
Allerdings muß dafür auf dem betreffenden Rechner IPMI oder DASH vorhanden
sein bzw. mit einer entsprechenden Karte nachgerüstet werden.
Die so zugänglichen Dateisysteme sind aber nur lesbar; zum Schreiben
in ISO-Abbild benötigt man unter MS-Windows ein Programm wie
Ultraiso und unter unixoiden Betriebssytemen, z. B. Linux, nimmt man dafür
Programme wie ISO-Master oder
ein Entpacken (Mounten des ISO-Abbilds), Kopieren in ein Verzeichnis,
Modifizieren der Kopie und wieder Einpacken mittels mkisofs. Eine Alternative
hierzu ist eine Multsession-CD/DVD zu brennen und nach dem ersten Brennen bei
einem zweiten Brennen mit modifizierten Dateien die ersten zu überschreiben.
Das Verfahren, die Daten einfach direkt (raw) zu lesen, funktioniert
bei allen direkt lesbaren
Datenträgern
also Lochkarten, Lochstreifen,
Lochbandkarten, Magnetkarten, Magnetbänder, Disketten, Festplatten, ROM, CDs,
DVDs, usw. denn dort können Daten weder versteckt noch (auf Datenträger-Ebene)
verschlüsselt werden, weil man sie ja komplett und direkt lesen kann.
Bei Datenträgern mit Kopierschutz, z. B. SD Memory Cards mit aktiviertem
Kopierschutz (
CPRM
), also versteckt+verschlüsselt abgelegten sowie nur
verschlüsselt übertragenen Daten, funktioniert es daher ebensowenig wie bei einem
MSP430 mit durchgebrannter JTAG access security fuse,
denn auch das Auslesen des MSP430 über den Bootstrap Loader erfordert das
korrekte 256 Bit lange Passwort:
http://focus.ti.com/mcu/docs/mcusupporttechdocsc.tsp?sectionId=96&tabId=1502&abstractName=slaa089d.
Es gibt zwar Deklarationen auf CDs/DVDs und deren Verpackungen,
die als Kopierschutz ausgegeben werden, beispielsweise
im Inhaltsverzeichnis (Table of Contents, TOC) ein Red-Book-Standard-konformes Bit
das einen Kopierschutz anzeigen soll, aber solche Deklarationen werden beim
Erstellen des ISO-Abbildes überhaupt nicht beachtet und können daher gar nicht
wirksam sein; sie sind nur eine reine Attrappe als Marketing-Gag, um den
Kunden (Auftraggeber
für die CDs/DVDs) zu sagen es wäre ein Kopierschutz eingebaut, obwohl es
nur eine Attrappe ist!
Mit einem Kopierschutz, also einer Maßnahme um die Vervielfältigung von Daten zu verhindern,
hat so eine Deklaration nichts zu tun, obwohl diese Marketing-Gags auch in Programme wie
Nero Burning Rom eingebaut wurden, so das es sich beispielsweise weigert
die problemlos kopierbare Catwoman DL-DVD, EAN 7321921314506, zu kopieren,
obwohl die Rechtslage eindeutig ist: Nach
§ 95a ff. UrhG
ist eine technische Maßnahme (nicht nur eine Deklaration) als Kopierschutz
eine Zugangskontrolle, ein Schutzmechanismus wie Verschlüsselung, Verzerrung oder sonstige
Umwandlung oder ein Mechanismus zur Kontrolle der Vervielfältigung, der die Erreichung des Schutzziels,
Vervielfältigung von Daten zu verhindern, sicherstellt.
Um juristisch wirksam zu sein muß der Kopierschutz nicht nur mehr als eine Deklaration sein,
sondern zudem technisch wirksam sein, so wie eine JTAG access security fuse und dies ist
bei CDs/DVDs nicht gegeben.
Die meisten Programme enthalten folglich keine solchen Marketing-Gags, so das beispielsweise
growisofs das ISO-Abbild der Catwoman DL-DVD problemlos brennt und
K3b die DVD problemlos kopiert.
Außerdem ist zum eigenen privaten Gebrauch nicht nur das Umgehen von Kopierschutz ausdrücklich erlaubt,
sondern auch Eingriffe in technische Schutzmaßnahmen und zur Rechtewahrnehmung erforderliche Informationen;
privat ist man also in keinster Weise beim Kopieren oder Besitzen von Kopien eingeschränkt!
Nachzulesen ist dieses Fair-Use-Prinzip in UrhG § 108b Abs. 1:
http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__108b.html.
Neben dem privaten Bereich gibt es weitere Bereiche, die keine Einschränkung beim Kopieren haben;
beispielsweise die wissenschaftliche Forschung aufgrund der grundgesetzlich geschützten
Forschungsfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG).